Mobbing

3. Fallbeispiel – Teil 2: Mobbingopfer ist eine erfolgreiche Designerin im Mittelstand, die durch gnadenlose Mobbingattacken und realen Raubkopien ihrer Werke an den Rand des Wahnsinns getrieben wird!

Cybermobbing Kurzgeschichte – Gastartikel ruinöse Raubkopie Autor 4692269 – Alle Angaben ohne Gewähr. Die Personen und die Handlung der Kurzgeschichte sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig.

Mobbing on- und offline – 2 – Raubkopien zerstören ihre Existenz!

Ich wollte in diesem Moment einfach nur Schreien

In ihrer Antwort war allerdings nur ein Link gewesen, zusammen mit der Aussage, dass sie hofft, dass das nicht stimmt. Ich war irritiert. Ich wusste nicht, was sie damit sagen wollte und klickte auf den Link in ihrer Mail.

Was ich dann sah, konnte ich zuerst nicht glauben. Der Link führte auf den Onlineshop der Frau, mit der ich den Streit gehabt hatte. Ich sah Modelle, die ich gestern Nacht erst in meinen Shop integriert hatte. Die Stoffe waren nicht die gleichen wie ich sie verwenden ließ, aber das Modell an sich und die Farbwahl war identisch mit meinen.

Sogar der Preis war der selbe. Es konnte sich um keinen Irrtum handeln. Immerhin hatte ich sie entworfen. Ich wusste nicht ob ich vor Unglauben lachen oder weinen sollte. Ich wollte in diesem Moment einfach nur Schreien.

Ich wusste auch nicht was ich tun sollte. Immerhin zeigte die Mail der Bekannten und die Ignoration meiner anderen Internetbekanntschaften, dass die Modelle in ihrem Laden bereits die Runde gemacht hatten.

Ich wollte sie zur Rede stellen, sie auffordern die gestohlenen Modelle aus ihrem Sortiment zu nehmen. Ich musste sie ja nicht zwangsweise öffentlich anprangern.

Und immerhin hatte sie nicht das Recht meine Entwürfe zu benutzen.

Ich suchte in meinem Postfach den Chatverlauf mit ihr und schrieb ihr, wieso sie meine Modelle kopierte. Natürlich mit der Bitte, dass sie die Waren aus ihrem Onlineangebot entfernte.

Nicht schon wieder streiten

Ich hatte wirkliche Mühe ruhig und sachlich zu wirken, aber ich wollte nicht schon wieder einen Streit mit ihr beginnen.

Mobbing konnte mir doch nicht widerfahren, oder?

Sie war online, also rechnete ich mit einer schnellen Antwort. Diese blieb allerdings aus.

Ich hoffte einfach, dass sie nur kein weiteres Wort mit mir wechseln wollte und stumm einlenken würde.

Am nächsten Tag merkte ich aber, dass das Gegenteil der Fall war. Mein Postfach quoll gerade zu über. Ich wusste nicht wo ich zuerst anfangen sollte und wusste auch nichts mit diesem Anblick anzufangen. Ich entschloss mich dazu zuerst die Mail einer meiner Bekanntschaften zu öffnen.

Mir wurde übel je weiter ich die Mail gelesen hatte. Ich öffnete die nächste Nachricht. Wieder der gleiche Inhalt. Ich öffnete eine Mail nach der anderen und ich fühlte mich mit jeder weiteren von ihnen taub, gerade zu paralysiert.

Alle beschimpften mich auf´s Übelste

Sie alle schimpften auf mich ein ob ich mich nicht schämen würde, die Modelle einer neuen Designerin zu stehlen, dass sie so etwas nie von mir gedacht hätten.

Ich konnte einfach nicht mehr anders als einfach dazusitzen und zu weinen. Wieso tat diese Frau das? Wieso behauptete sie ich würde die Arbeiten von ihr stehlen?

Ich rief, als ich mich einigermaßen beruhigt hatte, meine beste Freundin an und schilderte ihr alles. Sie meinte ich sollte mich nicht unterkriegen lassen und mein Sortiment überarbeiten.

Reset

Einfach von Null nochmal anfangen. Immerhin überzeugte ich durch Individualität und hohe Qualität.

Sie hatte recht. Im Zweifelsfall würden sie einfach denken, ich hätte eingelenkt und diesen Zwischenfall schon bald wieder vergessen haben.
Mobbing konnte mir doch nicht widerfahren, oder? Das betreiben doch nur halbstarke Teenager in der Schule?

giftige Kommentare

Ich verbrachte meine kommenden Monate damit, dass ich alle Modelle, Designs und Angebote aus meinem Onlineshop entfernte, zeitweise meine offiziellen Seiten offline stellte und mich ganz auf das Entwerfen neuer Kleidung konzentrierte.

Ich gab alle Entwürfe an die Schneiderei weiter und wartete bis die ersten Kleidungsstücke fertig waren, ehe ich sie in meinen Internetpräsenzen präsentierte und anbot. Dazu eine kleine Wiedereröffnungsaktion um wieder Kunden anzulocken.

Im selben Moment teilte ich die neuen Modelle im Forum, damit „sie“ sie nicht wieder stehlen konnte.

Natürlich kamen auch giftige Kommentare, aber auch viele begeisterte Nachrichten, die dass wieder ausgeglichen haben.

Frieden oder Feuerpause?

Erneut konnte ich aufatmen und dachte, dass sich der Neuanfang gelohnt hatte.

Von der Frau hörte ich nichts. Vielleicht auch, weil ich jedes neue Modell und jede Aktionsware direkt öffentlich zeigte und ihr damit nicht die Möglichkeit bot, ihr Spiel von vorne zu beginnen.

Virtuelle Schläge ins Gesicht

Es blieb aber nicht wieder so lange still wie beim letzten Mal. Und dieses Mal traf es mich wie ein Schlag in das Gesicht.

Facebook war eines morgens voll von geteilten Beiträgen darüber, ich würde mit der Neueröffnung und der neuen Ware versuchen zu vertuschen, dass ich vorher die Designs einer anderen Verkäuferin stahl.

Wütende Kommentare, Kommentare die meinten sie fänden es gut, dass jemandem wie mir die Stirn geboten werden würde und Beleidigungen waren über all zu lesen.

Ende Teil 2  Teil 1  – Teil 3

Ende Teil 2 Cybermobbing Kurzgeschichte – Gastartikel ruinöse Raubkopie  Autor 4692269 – Alle Angaben ohne Gewähr. Die Personen und die Handlung der Kurzgeschichte sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig. Die Aussagen auf dieser Website in Bezug auf die Diagnose von Krankheiten, der Heilung oder Behandlung von Krankheiten sind vom Gesetzgeber nicht bestätigt und stellen in keiner Weise ein Heilversprechen dar. Konsultiere immer deinen Arzt und beachte dabei die länderspezifische Gesetzgebung, bevor du CBD oder anderes  einnimmst. CBD (Cannabidiol) ist ein natürlicher Bestandteil von Hanföl.

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