Cybermobbing

Viele Kinder und Jugendliche aber auch Erwachsene leiden unter Cybermobbing (auch Cyberbullying genannt) in seinen unterschiedlichen Formen via Facebook, Snapchat, Instagram, WhatsApp und anderen Social Media Plattformen.
Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Flamings, Happy Slapping, Denigrations, Herassments, Refenge Porn oder Outing bzw. Impersonation handelt. Noch gefährlicher wird es, wenn Personen von Cyberthreads, Cyber Grooming oder sogar Cyberstalking betroffen sind.

Eines haben alle Attacken gemeinsam:

Mobbingattacken führen bei den Opfern zu psychischen und psychomotorischen Schäden.

Laut wissenschaftlichen Studien werden für Onlinemobbing passive Menschen, die ängstlich oder unsicher sind und damit Wehrlosigkeit gegen Cyberattacken signalisieren oder provozierende Menschen, die durch nervöse Verhaltensweisen Ärger heraufbeschwören und damit in Ihrem Umfeld negative Reaktionen auslösen, bevorzugt.

  • Wie stark sich die Folgen auswirken, hängt erstens von Art und Weise sowie Dauer der Mobbingattacken aber auch von der psychischen Konstitution des Mobbingopfers ab.

Wut & Panikattacken wechseln sich ab

Am Anfang kommt es in den meisten Fällen erst zu Wut, dann zu Isolation und schließlich zu Angst bis hin zum persönlichen Rückzug.

Kinder und Jugendliche wollen nicht mehr zur Schule, Erwachsene holen sich immer öfter einen Krankenschein, damit Sie nicht zur Arbeit müssen.

Dieses Verhalten kann darauf basieren, dass die Betroffenen Angst haben, dass Mitschüler oder Kollegen von diesen Mobbingattacken wissen und sich auch noch herabschätzend dazu äußern.

Auch die Befürchtung, dass die Cyberattacken vom Lern- bzw. Arbeitsort ausgehen, kann zu diesem Rückzugsverhalten mit Leistungsabfall führen und letztlich in einem Isolationsverhalten enden. Vielfach resultiert bei Menschen im Arbeitsleben aus der psychischen Angst heraus auch die Angst um den Job, womit ein Teufelskreislauf sich schließt.

Albträume und Depressionen

Jegliches Interesse an Hobbys aber auch der Internetbenutzung kann plötzlich oder schleichend verloren gehen. Vielfach wird der PC ausgeschaltet, wenn Familienangehörige oder Freunde den Raum betreten.

Im psychosomatischen Bereich stellen sich häufig Kopf- und Bauchschmerzen sowie Müdigkeit oder Schlaflosigkeit (manchmal mit Albträumen, Depressionen) ein.

Weil die Psyche leidet, kommt es zudem über Trauer und Wut hinaus zu einer extremen Nachdenklichkeit. Die Menschen werden immer verschlossener.

In dieser Phase wird bei vielen Betroffenen auch der Rückzug in Scheinwelten oder die zunehmende Beschäftigung mit Onlinespielen beobachtet.

Ist das Cybermobbing mit Erpressungsversuchen verbunden, fehlen auf einmal Geld oder Gegenstände, die dann verkauft werden. Beides findet statt, um die Forderungen aus Angst zu begleichen.

Werden die Opfer über einen längeren Zeitraum gequält, kommt es auch häufig zu Essstörungen und im schlimmsten Fall zu Suizidgedanken oder sogar Suizidversuchen.

Opfer werden zu Tätern

Neurologen und Neurobiologen machen darauf aufmerksam, dass die Schmerzzentren im Gehirn auf Ausgrenzung genauso reagieren wie auf Demütigung. Nicht nur depressive Verhaltensmuster wie bereits erwähnt, sondern auch ein aggressives Verhalten kann sich entwickeln.

Diese eigene Aggression leiten viele wie ein Ventil an andere weiter und werden so unbewusst vom Opfer zum Täter.

Zudem nimmt das Selbstwertgefühl ab und kann bei ausbleibender therapeutischer Hilfe gegen Null tendieren. Sie stecken in einer Doppelrolle, aus der Sie alleine in den meisten Fällen nicht mehr herausfinden.

Nutzen Kinder und Jugendliche den Social Media Bereich zur Selbstdarstellung um positives Feedback zu erhalten, weil Sie Ihre aus eigener Sicht positive Wirkung bestätigt bekommen möchten, ist für Mobbing im Netz eine perfekte Plattform bereitet.

Erhalten sie anstatt Bestätigung Diffamierungen, bricht für Sie eine Welt zusammen.

Fatal sind Situationen, in denen die Betroffenen die Brisanz nicht erkennen (wollen) und herunterspielen oder sogar verneinen. Um ein klärendes Gespräch führen zu können ist dann nicht nur viel Geduld, sondern auch Fingerspitzengefühl erforderlich.

Welche Rolle spielen “Bystanders“

Werden Attacken im Netz mit Beifall versehen sind sogenannte Claqueure am Werk.

Diese Claqueure verschärfen die ohnehin brenzlige Situation für Mobbingopfer unter Umständen um ein Vielfaches.

Auch “Verteidiger“ die ins Netz stellen, dass das Maß voll ist, dass es endlich reicht, sind nicht gerade hilfreich, weil auch Sie dem Täter eine Plattform bieten, indem Sie vermeintliches Interesse signalisieren. Darüber hinaus können sie unter Umständen selber Opfer von Cybermobbing werden.

Ende Kurzgeschichte – Gastartikel Cybermobbing Autor 4710577 – Alle Angaben ohne Gewähr. Die Personen und die Handlung der Kurzgeschichte sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig. Die Aussagen auf dieser Website in Bezug auf die Diagnose von Krankheiten, der Heilung oder Behandlung von Krankheiten sind vom Gesetzgeber nicht bestätigt und stellen in keiner Weise ein Heilversprechen dar. Konsultiere immer deinen Arzt und beachte dabei die länderspezifische Gesetzgebung, bevor du CBD oder anderes  einnimmst. CBD (Cannabidiol) ist ein natürlicher Bestandteil von Hanföl.

CBD Öl Produktplatzierung Werbung

> bayern-cbd.de <

CBD Oel THC frei - das ist unser beliebtes, wirksames CBD Öl ohne THC schon ab 5% CBD Gehalt