Cybermobbing Kurzgeschichte – Gastartikel Mobbing online Autor 4690161 – Alle Angaben ohne Gewähr. Die Personen und die Handlung der Kurzgeschichte sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig.

online Mobbing – der Nervenkitzel einer heimlichen Internetbekanntschaft kostet eine junge Frau …

Mein Name ist Susanna und ich bin 18 Jahre alt. Ich wurde jahrelang über das Internet in den Socialmedia, sowie im realen Leben gemobbt. Cybermobbing beziehungsweise Cyberbullying findet im Internet statt. In Foren und Communitys, per Mails oder über das Handy geschieht das Mobbing. Menschen werden beleidigt, bedroht und durch intime Fotos bloßgestellt.

Meine Geschichte beginnt mit einem Foto, das ich an eine Internetbekanntschaft schickte.

Gefährliche Internetbekanntschaft

Heute weiß ich, dass Socialmedia, wie Communities meistens nicht von Moderatoren betreut werden und für alle Internetnutzer frei zugänglich sind. Ich war zwölf Jahre, als ich mich im Internet umsah und mit Freunden chattete. In einem der öffentlichen Chats lernte ich einen Jungen kennen, der mich interessant fand und mir Komplimente machte.

Er gewann mein Vertrauen, da er mich wunderschön und perfekt fand.

Irgendwann schrieb er mir, er hätte gerne ein Foto von mir, auf dem ich fast nackt sein sollte.

Natürlich wunderte ich mich darüber, fühlte mich gleichzeitig aber geschmeichelt. Ich schickte ihm ein solches Foto. Ein großer Fehler, wie ich heute weiß.

Einige Monate später

Einige Monate später bekam ich auf meinem Profil im Socialmedia eine Nachricht von meiner Internetbekanntschaft. Er schrieb mir mein Nacktfoto um die Welt gehen zu lassen, wenn ich ihm nicht noch mehr Nacktbilder von mir schicke.

Selbstverständlich weigerte ich mich. Der Fremde wusste allerdings, wo ich wohnte und welche Schule ich besuchte und wer zu meiner Familie und zu meinen Freunden gehört.

Kurze Zeit darauf veröffentlichte der unheimliche Chat-Freund mein Foto im Internet.

Jeder sah mich nun nackt, das war mir sehr peinlich.

Nacktfoto

Das Foto wird zu meinem Verhängnis

Ich befand mich mitten drin im Mobbing. Ich konnte das Foto nicht mehr zurückholen und auch nicht mehr löschen.

Der Fremde hatte mich in der Hand.

Ich hatte richtige Angstzustände und anstatt, dass mich meine Schulfreunde unterstützen oder trösten, wendeten sich diese ganz rasch von mir ab.

Ich wurde beschimpft, beleidigt und lächerlich gemacht.

Plötzlich wurde ich zur Außenseiterin. Die Hetzjagd und die Gemeinheiten verfolgten mich über das Internet bis nach Hause.

Ich war auf einmal ganz alleine und hatte niemanden mit dem ich reden konnte. Ich war traurig, sehr einsam und voller Angst.

Das alles machte mich krank, sodass ich unter Panikattacken und Depressionen litt.

Aus dem vertrauten Umfeld rausgemobbt

Der Umzug

Damit ich dem Spott und dem Psychoterror entfliehen konnte, zog ich mit meiner Familie in ein anderes Stadtviertel und ich wechselte auch die Schule.

Ich versuchte wirklich alles, um einen Neuanfang starten zu können

Ich dachte, wenn ich neue Menschen kennenlerne, wird die alte Geschichte vergessen.

Ein großer Irrtum, die Vergangenheit war ständig präsent und die Schüler an der neuen Schule erfuhren von meiner Geschichte.

Angst, Depressionen und Drogen

Dieses Cybermobbing brachte mich in eine schwere Krise und verursachte Selbstzweifel, Angst und Depressionen in mir, die sich bis zu Selbstmordgedanken steigerten.

Nach einiger Zeit meldete sich der Fremde im Internet wieder bei mir und präsentierte mir eine Liste meiner neuen Freunde in der neuen Schule. Er legte unter meinem Namen und mit meinem Foto ein Profil in einem sozialen Netzwerk an.

Dann lud er alle Schüler aus meiner Schule ein und der Teufelskreis begann erneut.

Alle Freunde sahen mein Nacktfoto und beschimpften und verspotteten mich.

Diese Einsamkeit vertiefte meine Krise und ich begann Alkohol zu trinken und Drogen, zu nehmen. Ich verstand nicht, dass sich meine Mitschüler nicht bewusst waren, dass ich gar nichts für diese Situation konnte.

Ich war das Opfer eines psychisch kranken Menschen mit sadistischen Neigungen.

Die ganze Schuld bekam ich ab und wurde als „Schlampe“ beschimpft. Woher sollte ich mit zwölf Jahren wissen, welche Folgen das Versenden eines dummen Fotos hatte. Doch die Hetzjagd auf mich wurde fortgesetzt und niemand beschützte mich.

Der letzte Versuch für einen Neuanfang

Wieder wechselte ich die Schule und fühlte mich zunächst wohler. Endlich kann ich einen Neubeginn wagen. Ich traf einen alten Bekannten und verliebte mich in ihn. Ich dachte, er liebt mich auch, doch nutzte mich aus und hetzte meine Mitschüler gegen mich auf.

Ich wurde verprügelt.

Das wurde sogar gefilmt und ins Netz gestellt. Die Lehrer griffen viel zu spät ein. Erneut wurde ich im sozialen Netzwerk gemobbt. Auch meine Eltern konnten mich nicht vor den Anfeindungen im Internet beschützen. Schließlich hatte ich so starke Depressionen, dass ich dagegen behandelt wurde.

Ich verbrachte immer mehr Zeit in Kliniken und wurde immer mehr zur Außenseiterin.

Verzweifelter Hilferuf

Ein verzweifelter Hilferuf in Form eines Videos

Irgendwann war ich an meine Grenzen gekommen und hielt es nicht mehr aus, dass niemand für mich da war. Immer wieder wurde ich gemobbt und fertiggemacht. Es schien kein Ende zu haben.

Ich war am Boden zerstört.

Ich nahm ein stummes Video auf und stellte es als Hilferuf ins Internet. Auf Karteikarten geschrieben erzählte ich meine Geschichte in kurzen, schmerzhaften Sätzen. Ich entschied mich im Video von meiner niemals endenden Geschichte zu erzählen. Ich frage mich, warum mir das alles passiert ist.

Warum holt mich die Vergangenheit ständig ein?

Ich kann dieses Foto niemals zurücknehmen und es ist für immer im Internet. Ich beendete das Video mit den Sätzen, dass ich niemanden habe und niemanden brauche.

Rettung in letzter Sekunde

Es war die einzige Lösung für mich dieser Hetzjagd zu entrinnen, ich wollte nicht mehr. Zumal mich ja sowieso viele Schüler darum baten ihnen den Gefallen zu tun mich einfach zu eleminieren.

Ein Fremder hatte es geschafft, mein Leben mit Hilfe des Internets zu zerstören.

Ich hatte wieder einen Termin in der Klinik und ging auf die Toilette und trank Bleichmittel und merkte, wie ich zusammen sackte.

Irgendwann wachte ich in einem Krankenzimmer auf, ich war am Leben. Auf meinem Bett saß eine junge Frau und hielt mir die Hand. Sie sagte:“Ich heiße Monika und ich habe Dich auf der Toilette gefunden und die Ärzte alarmiert. Ich kenne Deine Geschichte aus dem Internet“

Ich dachte nur, „warum, warum, ich wollte …“. Doch Monika schickte der Himmel, sie war meine Rettung in letzter Sekunde. Sie erzählte mir Ihre Geschichte, auch sie war ein Opfer von Cybermobbing und hat sich mit viel Kraft und Hilfe dagegen gewehrt.

Ich fühlte ich zum ersten Mal verstanden.

Sie berichtete mir von einer Gruppe, welche versucht die Täter, die das Mobbing ausüben ausfindig zu machen.

Gemeinsam mit Monika gelang es mir auch, den Täter zu finden. Er wurde bestraft und ich konnte meinen Ruf wiederherstellen.

Natürlich waren meine Erlebnisse sehr hart und schmerzhaft, aber in Monika habe ich letztendlich eine gute Freundin gefunden und endlich kann ich meinen Neuanfang beginnen.

Ende Cybermobbing Kurzgeschichte – Gastartikel Mobbing online Autor 4690161 – Alle Angaben ohne Gewähr. Die Personen und die Handlung der Kurzgeschichte sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig. Die Aussagen auf dieser Website in Bezug auf die Diagnose von Krankheiten, der Heilung oder Behandlung von Krankheiten sind vom Gesetzgeber nicht bestätigt und stellen in keiner Weise ein Heilversprechen dar. Konsultiere immer deinen Arzt und beachte dabei die länderspezifische Gesetzgebung, bevor du CBD oder anderes  einnimmst. CBD (Cannabidiol) ist ein natürlicher Bestandteil von Hanföl.

CBD Öl Produktplatzierung Werbung

> bayern-cbd.de <

CBD Oel THC frei - das ist unser beliebtes, wirksames CBD Öl ohne THC schon ab 5% CBD Gehalt